Eidg. Bettag: Füreinander beten über Konfessionsgrenzen hinaus

Die Ursprünge des Bettages führen in die Notzeiten des Spätmittelalters zurück. Die staatlichen Behörden setzten auf die Kraft des gemeinsamen Gebetes und schrieben dafür wöchentliche oder monatliche Tage vor, um diesem gemeinsamen Gebet Raum und Zeit zu geben.
Anfänglich ist der Bettag reformiert geprägt, aber von Beginn weg scheint das Bewusstsein zum Bettag zu gehören, dass Beten für- und miteinander dem ganzen Staatsgefüge guttut. Dies aus der leidvollen Erfahrung, was es anrichten kann, wenn Friede unter den Konfessionen nicht gegeben ist wie im Dreissigjährigen Krieg, der neben den Kriegsopfern auch Seuchen mit sich brachte.
1832 wurde der Bettag offiziell auf den dritten Sonntag im September festgelegt und alle Bürgerinnen und Bürger zum gemeinsamen Gebet im Geist der Ökumene aufgerufen. Diesen Geist möchten wir in unseren Pfarreien weitertragen und freuen uns auf die gegenseitige Gastfreundschaft und das gemeinsame Feiern und Beten, damit es weiterhin verbindende Kreise zieht. Monika Bieri, Co-Leitung

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