Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen

Umschlossen vom Karpatengebirge liegt mitten in Rumänien die Landschaft Siebenbürgen. Ab Mitte des 12. Jahrhunderts siedelte der ungarische König Siedler aus dem deutschen Sprachraum an, um das Grenzland zu bewirtschaften und strategisch abzusichern. Diese Volksgruppe – die Siebenbürger Sachsen – schufen im Verlauf der Jahrhunderte eine eigenständige Kultur: Dörfer und Städte, Kirchen, Burgen und Klöster zeugen heute noch von der langen Geschichte, die aufgrund der Lage oft von kriegerischen Konflikten heimgesucht wurde. Das eindrücklichste Zeugnis davon sind die rund 150 befestigten Kirchenanlagen, die der Bevölkerung in Krisenzeiten als Rückzugsorte dienten. Obschon diese sog. Kirchenburgen ins Unesco-Weltkultur-Erbe aufgenommen wurden, kann die Bewahrung dieser Stätten nur dank dem Engagement von Stiftungen gesichert werden. Diesem Anliegen dient u.a. diese Wanderausstellung, die die Pfarrei Guthirt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kirchenburgen und dem Verein der Siebenbürger Sachsen in der Schweiz durchführt.

Die Ausstellung befindet sich im Pfarreizentrum resp. in der Kirche Guthirt und ist tagsüber zugänglich. Eintritt frei. Herzlich willkommen.

Die Vernissage findet am Sonntag, 4. Oktober statt (10 Uhr Gottesdienst, 11 Uhr Eröffnungswort uns Apéro). Höhepunkt bildet der Sonntag, 25.Oktober: Gottesdienst mit Jodelklub und Mitgliedern der Siebenbürger Gemeinde, Brunch und Striezelbrot.

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