Brot&Wein

Anders sein.Sichtbar sein.Sein dürfen.

Wie viel Platz bleibt Menschen mit Behinderungen in einer Welt, in der Neurotypen vorgeben, was normal, schön und richtig ist? Frédéric Erni lebt mit Autismus, ADHS und Mehrfachkörperbehinderung. Er spricht offen darüber, was es bedeutet, anders wahrgenommen zu werden – und sich dennoch nicht verbiegen zu lassen. Sein Leben ist geprägt von Herausforderungen, aber auch von Neugier, Leidenschaft und Lebensfreude: Er schreibt, liest, lernt, ficht und reitet. Dabei findet er klare Worte: «Wir haben das Recht zu sein und uns zu zeigen. Niemand darf uns falsch benennen, niemand darf uns beugen.»

Ein Abend, der hinter die Begriffe «Autismus» und «Behinderung» blickt. Mit Musik, Text und Gespräch – persönlich, ehrlich und manchmal unbequem.

Was bedeutet es, anders zu sein? Und wer bestimmt was «normal» ist?

Fragen sind ausdrücklich erwünscht. Herzliche Einladung!