Risky Lunch - Rückblick
Mit viel Humor gingen wir nach dem Gottesdienst zum Risky Lunch in den Pfarrsaal. Alle bezahlten für das bevorstehende Essen Fr. 25.—. Damit kann Mary’s Meals einem Kind in 16 der ärmsten Ländern der Welt ein ganzes Jahr lang eine Schulmahlzeit ermöglichen. Mit unserer Teilnahme am Risky Lunch wollten wir dieses Engagement unterstützen.
Aber welches „Risiko“ erwartete uns beim Mittagessen? Das war so: Alle mussten ein Los ziehen. Auf jedem stand eine Zahl von 1 bis 3. Jene mit der 1 würden ein üppiges 5-Gang Menü, jene mit einer 2 ein 2-Gang-Menu und jene mit einer 3 würden ein karges Essen bekommen, wie die Ärmsten der Welt - vielleicht ein Schälchen Reis oder ein dünnes Süppchen? So bekam jeder am Tisch – je nach seinem Los – die entsprechende Mahlzeit. Unser Pfarrer, auf dessen Los eine 2 stand, teilte sein 2-Gang-Menu sogleich mit denen, die eine 3 gezogen und noch nichts zu essen hatten – und alle am Tisch machten es ihm nach. So kam es, dass aus unserem Risky Lunch eine überaus fröhliche Teilete wurde. Und die Erkenntnis, wenn alle teilen und etwas abgeben würden, es auf der Welt keinen Hunger mehr gäbe!
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