Ostergruss
«Nichts ist wie es war» - so lautet eine Volksweisheit. Manchmal benutzen wir sie rückwärtsgewandt, um den Verlust des Gewohnten zu bedauern. Doch zu Ostern dürfen wir frohen Herzens rufen: «Nichts ist wie es war», weil seit Ostern die Welt wirklich anders geworden ist. Denn unser jetziger Eindruck, es habe sich alles zum Negativen entwickelt und die Welt sei unsicherer geworden, hat seine absolute Geltung verloren. Durch die Auferstehung Jesu ist die Macht des Todes besiegt und der Schrecken der Gewalt beseitigt. Die Herrschaft der Dunkelheit ist beendet, das Licht der Auferstehung strahlt in unser Leben und erfüllt unser Herz mit Zuversicht und Freude. Frohen Mutes dürfen wir in die Zukunft schauen, weil der Auferstandene uns voraus geht.
Manfred Kulla, Pfarreibeauftragter
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