Interreligiöses Gebet zur Legislatur von Kantons- und Regierungsrat
Das interreligiöse Gebet mit festlicher Musik zur Eröffnung des neuen Amtsjahres von Kantons- und Regierungsrat des Kantons Zürich unterstreicht den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Staat und Religionsgemeinschaften. Diese etablierte Tradition findet 2026 in der Kirche St. Felix und Regula statt.
Unter dem Leitwort «Lachen und Weinen» kommen Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften zu einem gemeinsamen Gebet zusammen. Beteiligt sind die Evangelisch‑reformierte Landeskirche, die Römisch‑katholische Körperschaft, die Christkatholische Kirchgemeinde sowie jüdische und muslimische Vertretungen. Gemeinsam bringen sie die Vielfalt religiöser Perspektiven zum Ausdruck und setzen ein Zeichen des Miteinanders.
Das Gebet steht im Kontext der laufenden Legislaturperiode 2023–2027. Für diese Zeit haben der Kanton Zürich und die anerkannten Religionsgemeinschaften folgende gemeinsame Schwerpunkte definiert: die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und des interreligiösen Dialogs, die Zusammenarbeit in Bereichen wie Seelsorge, Jugendarbeit und Integration sowie die theologische Reflexion über gesellschaftliche Anforderungen und die Rolle religiöser Führungspersonen.