M und M
Nein, hier geht es nicht um den schweizerischen, Konsumriesen. Auch nicht um die amerikanische Süssigkeit (M&M).
Es geht um die Geschichte der Schwestern Maria und Marta. Gleich vorweg und ganz persönlich, mir gefiel diese Geschichte nie wirklich gut, ich gehe einmal davon aus, dass ich sie bis kürzlich nicht richtig verstanden hatte. Kurz zusammengefasst, Jesus ermahnt die umtriebige Marta sich ein Beispiel an Maria zu nehmen, die Arbeit einmal liegen zu lassen und den Worten von Jesus zuzuhören (Lukas, 10, 38 – 42). Als Kind fand ich das ein wenig ungerecht, meine Eltern arbeiteten 6 Tage pro Woche, dies fast ihr Leben lang. Zusätzlich kümmerten sie sich um die etwas «verlorenen» Mitmenschen. Sie waren für mich das absolute Vorbild einer ethischen Lebensgestaltung. Um auf den Punkt zu kommen, am Sonntag, 25. Oktober werde ich mich von St. Theresia verabschieden. Jetzt kommts, ja, ich gebe zu, ich war in diesen 23 Jahren sozusagen immer in der Rolle der Marta, konkret man traf mich im Saal und im Foyer an und leider sehr selten in der schönen Bauhauskirche von St. Theresia. Deshalb wird meine Verabschiedung nach dem Gottesdienst auch unten im Saal und nicht in der Kirche stattfinden. Ich durfte mir etwas wünschen und der Wunsch wurde gewährt. Ich wünschte mir Rockmusik. Nach dem Gottesdienst spielt die Band BarbieQ zum Geniessen und zum Tanz auf (keine Angst, nicht so wild, es ist eher bluesig). Zur Stärkung wird es eine Pasta mit Saucen geben.
Ich möchte mich sehr herzlich bei allen von St. Theresia bedanken. Ich durfte viel schönes, lustiges, und lehrreiches erleben. Ein riesiger Korb an Erfahrungen und einzigartigen Begegnungen wird meinen weiteren Lebensweg mit vielen Erinnerungen begleiten. Einen grossen und ganz speziellen Dank möchte ich all den treuen, tüchtigen, mit viel Herz engagierten Freiwilligen geben. Das Leben in Gemeinschaft kann nur Dank den vielen oft im Verborgenen wirkenden Freiwilligen stattfinden.
Ich möchte alle Mitglieder von St. Theresia bitten, so weiterzumachen, eigene Ideen, Bedürfnisse und Visionen einbringen und helfen sie umzusetzen. So kann Kirche von heute den aktuellen Bedürfnissen und Nöten der Menschen gerecht werden und bleibt nährend, lebendig und menschlich.
In diesem Sinn M und M, diesmal für den Mut einfach Mitzumachen, sei es in der Nachfolge Marias oder Martas 😊
Madeleine J.
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