Gruss zum neuen Jahr

Ob auch Sie sich wohl für das neue Jahr etwas vorgenommen haben? Meistens gibt es sie ja noch, die sogenannten guten Vorsätze: weniger essen und/oder trinken, mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben, mehr Zeit mit seinen Lieben verbringen und und und…
Folgender Text hat mich inspiriert bei der Suche nach meinem Vorsatz:
«Ich hab mal Gott gefragt, was er mit mir vorhat. – Er hat es mir aber nicht gesagt, sonst wär ich nämlich nicht mehr da. – Er hat mir überhaupt nichts gesagt. Er hat mich überraschen wollen.» (Ödön von Horváth).
Gerne möchte ich im neuen Jahr noch mehr damit rechnen, dass Gott tatsächlich der Immanuel, der Gott mit uns ist, der uns begeistert, inspiriert, berührt, der mit uns unterwegs ist. Ich möchte in all dem, was wir Menschen einander an Gutem in unserem Leben schenken können, noch mehr annehmen, dass er selbst es ist, der mit, für und durch uns wirkt. Es werden wahrscheinlich gerade die Situationen sein, wo überraschende, unerwartete Wendungen sich positiv auf das Miteinander auswirken, Situationen, wo der berühmte Knoten auf einmal platzt, die Lösung für ein Problem auf einmal da ist, die zündende Idee, das Verständnis füreinander. Ich denke, Gott offenbart sich viel öfter, als wir es annehmen. Vielleicht sagt er uns nicht, was er mit uns vorhat, aber er wird uns überraschen. Darauf freue ich mich, dafür möchte ich offen sein. Ihnen/Dir wünsche ich auch im Auftrag des ganzen Pfarreiteams Dreikönigen von Herzen ein gesegnetes Jahr 2026 mit vielen überraschenden Momenten, die erfahren und erkennen lassen, dass Gott mit uns ist.
Ute van Appeldorn, Gemeindeleiterin

Veröffentlicht am