Ökumenischer Gottesdienst Schöpfungszeit

Ökumenischer Gottesdienst zur Schöpfung

Die Schöpfung ist Gottes Geschenk. Sie ist Lebensraum, Heimat und Auftrag zugleich. Angesichts des Klimawandels und des fortschreitenden Verlustes natürlicher Lebensräume lädt dieser ökumenische Gottesdienst dazu ein, die Welt neu mit den Augen des Glaubens zu betrachten: als kostbares Geschenk Gottes, das uns anvertraut ist und unserer sorgenden Verantwortung bedarf.

Im Hören auf Gottes Wort, im gemeinsamen Gebet und in der Feier der Liturgie stehen Dankbarkeit für die Schöpfung und Verantwortung für ihren Erhalt im Mittelpunkt. Der Gottesdienst möchte dazu ermutigen, Schöpfungsverantwortung nicht als Last, sondern als Ausdruck christlicher Hoffnung zu verstehen. Wer aus dem Vertrauen auf Gott lebt, kann mit Zuversicht handeln und dazu beitragen, dass unsere Erde auch für kommende Generationen ein lebenswerter Ort bleibt.

Eine besondere Tiefe erhält die Feier durch Johann Sebastian Bachs Motette Jesu, meine Freude (BWV 227). Sie zählt zu den bedeutendsten Werken der evangelischen Kirchenmusik und verbindet biblische Verkündigung mit außergewöhnlicher musikalischer Ausdruckskraft. In ihrer kunstvollen Mehrstimmigkeit entfaltet sie eine Botschaft, die bis heute trägt: Christus schenkt Halt in einer verletzlichen Welt und eröffnet eine Hoffnung, die über den Augenblick hinausreicht.

So treten Liturgie und Musik in einen eindrucksvollen Dialog. Während die gottesdienstlichen Texte den Blick für die Schönheit und zugleich die Verletzlichkeit der Schöpfung öffnen, macht Bachs Motette Gottes Zusage hörbar. Sie lädt ein zu Besinnung, Vertrauen und neuer Zuversicht – und ermutigt zu einem Leben, das aus dem Glauben schöpft und Verantwortung für Gottes Schöpfung übernimmt.

Herzlich laden wir Sie ein, diesen besonderen Gottesdienst mitzufeiern. Lassen Sie sich von der Kraft des Evangeliums und der zeitlosen Schönheit der Musik Johann Sebastian Bachs berühren und inspirieren.