Eine Messe, die sich Zeit nimmt
Am ersten Fastensonntag, feiern wir eine Messe, die sich Zeit nimmt. Das Besondere: Die Messe bietet Raum, das Evangelium des Sonntags in Stille auf sich wirken zu lassen und mit anderen Teilnehmenden der Messe Gedanken auszutauschen. Für diese Form der Messe nehmen wir uns neunzig Minuten Zeit. Alle Interessierten sind herzlich zum Mitfeiern eingeladen.
Diese ursprünglich aus Frankreich stammende Form der Eucharistiefeier unterscheidet sich durch nichts von einer «normalen» Messe, ausser dass nach der Lesung des Evangeliums Zeit für einige Minuten Stille und anschliessenden Austausch in kleinen Gruppen reserviert ist. Die Gespräche sind als offener Austausch gedacht. Es geht nicht darum, sich gegenseitig zu überzeugen, sondern Gedanken zu teilen, die die Einzelnen beitragen möchten.
Die Evangeliumslesung des ersten Fastensonntags handelt von der Versuchung Jesu in der Wüste (Matthäus 4,1-11). Zu Beginn der Fastenzeit wollen wir uns über diesen Text nachdenken – über diesen Text und über die Versuchungen und Nöte, die uns plagen, und ebenso über die Wege, wie wir sie überwinden können. Am Ende dieses Teils schliesst die Eucharistiefeier an.
Nach der Messe sind alle Teilnehmenden zu einem einfachen Imbiss im Beizli eingeladen.
René Schurte, Pfarreirat und Krzysztof Glowala, Pfarrer