Anbetung der Gegenwart Jesu im Sakrament der Eucharistie
Wer Gott in seinem gegenwärtig gesetzten Heils- und Erlösungswerk begegnen, anbeten, ihm danken und ihn betrachten will, kann dies in besonderer Weise jeden letzten Samstag eines Monats von 10 bis etwa 17 Uhr. Während dieser Zeit ist Jesus, der Sohn Gottes, mit seiner vorbehaltlosen Hingabe an uns für alle, die an ihn glauben, wirklich und wahrhaftig in der äusserlichen Gestalt von Brot sichtbar, erfahrbar und gegenwärtig. Es ist das gleiche Brot, das wir im eucharistischen Gottesdienst essen. Was hierbei einzig im Glauben zugänglich ist, ist die Zusage Jesu: «Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag. Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.»(Joh 6,54-56) Der Zugang zu diesem Geheimnis, dass nämlich Gott seinem Geschöpf rückhaltlos dienen will, wird im Wort Jesu an seinen Jünger, Simon Petrus, deutlich: «Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir.»(Joh 13,8)
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