Flüchtlingstag 19. und 20. Juni 2026

Miteinander

Im Fokus des Flüchtlingstags in Winterthur steht das Miteinander von Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte, von Organisationen und Akteuren im Bereich Flucht und Migration. Wir geben dem Miteinander ein Gesicht auf der Bühne und durch die Aktion «Beim Namen nennen». Dabei gedenken wir Menschen, die auf der Flucht verstorben sind. Wir schreiben ihre Namen und heften sie ans Mahnmal. Wir engagieren uns für Rechte und Bedürfnisse von geflüchteten Menschen und ein gutes Miteinander hier in Winterthur, vor und nach dem Flüchtlingstag.

Schreibwerkstätte im Vorfeld des Flüchtlingstags: Namen schreiben

Mittwoch, 17. Juni 10 – 18 Uhr bei der Kirche St. Peter und Paul

Donnerstag und Freitag, 18. und 19. Juni 12 – 18 Uhr beim Mahnmal, Kirchplatz

Freitag, 19. Juni 2026 Stadtbibliothek

18.30 Bildervortrag «Spuren der Flucht«, Klaus Petrus, ehem. Professor Philosophie, Fotojournalist, Co-Leiter «Surprise», mit anschliessendem Apéro

Samstag, 20. Juni 2026 Kirchplatz

10.45 Getränke und Kuchen

11.00 Begrüssung und Namen lesen

11.45 Mittagessen – afghanisches Reisgericht (Vegi und Fleisch)

12.30 Kamram Raman, kurdische Musik

13.30 Ein Tandem stellt sich vor, benevol Integrationsbegleitung

14.00 Grusswort von Stadtrat Nicolas Galladé und Namen lesen

14.45 Ukrainischer Chor «Perespiv»

15.45 Talk – Gespräch unter Geflüchteten

Geflüchtete sprechen über Chancen und Hindernisse beim Ankommen und Einleben in der Schweiz mit Yusuf Yeşilöz (Schriftsteller und Filmemacher), Aneta Shamurzaeva, Bahaa Albalkhi und Hiwet Isayas

Moderation Markus Egli, Solinetz Winterthur, ehem. Journalist SRF

16.45 Namen lesen

17.15 Palästinensischer Folklore-Tanz, Tanzgruppe «Olivenbaum Dabke»

17.40 Abschluss mit Chor «Perespiv»

Durchgehende Angebote

• Mahnmal «Beim Namen nennen», Schreibwerkstätte vor Ort

• Petition «Schutzgesuche hier prüfen»

• Installation «Shelters» in den Bäumen von Verena Bühler

• Friedensteppich der Gruppe «Frieden ist Handarbeit»

• Betreuter Kindertisch