Frauen-Power | Christentum und Kunst

Ort: online, Zürich, Dornach & Therwil

Seit den 1970er-Jahren macht die Frauenbewegung ernst: Frauen in Geschichte und Gegenwart sollen sichtbar werden! Parallel dazu etablierte sich auch in der Theologie eine feministische Strömung. Sie schärfte das Bewusstsein für die Zusammenhänge von Überlieferung, Deutungshoheit und Machtstrukturen. Dies führte zu einer Suche nach marginalisierten Überlieferungen und zur bewussten Produktion von Artefakten, Kunstwerken und Texten aus feministischer Perspektive.

Aktuelle politische und religiöse Entwicklungen – exemplarisch in den USA – verdeutlichen, dass die Erkenntnisse und Forderungen der feministischen Theologie auch 50 Jahre später nicht selbstverständlich sind.

 

Die Fortbildung nimmt dies zum Anlass, um zu fragen:

Welche Positionen nehmen die evangelischen und katholischen Kirchen gegenwärtig zur Feministischen Theologie ein?

Wie gestaltet sich die Sichtbarkeit von Frauen und Minderheiten in Gesellschaft und Kirche?

Inwiefern kooperieren feministische Bewegungen inner- und ausserhalb der Kirchen an gemeinsamen Zielsetzungen?

 

Die Fortbildung erschliesst diese Fragen über das Medium der (bildenden) Kunst: Sie ist analytisches Instrument, Ausdrucksform für das Unaussprechliche, Inspiration für die eigene Arbeit und Archiv aus Geschichte und Gegenwart, um den oben gestellten Fragen nachzugehen.

Die Fortbildung ist als gemeinsame Lernreise von Mai bis September konzipiert. Die Teilnehmenden begegnen verschiedenen Projekten, Akteur:innen, Interventionen und Impulsen an analogen Orten in Zürich, Therwil und Dornach sowie in digitalen Formaten.

Ziel ist es, historische und gegenwärtige Perspektiven auf feministische Anliegen zu erschliessen und deren Potenzial für zukünftige kirchliche Praxis zu erkunden.

Kursdaten

Der Kurs Startet am 19. Mai 2026 und Endet am 26. September 2026.

Weitere Informationen und Anmeldung (bis30. April) finden Sie hier.