Allerheiligen und Allerseelen

Am Sonntag, 1. November, feiern wir Allerheiligen: das Fest all jener Menschen, die – bekannt oder unbekannt, berühmt oder ganz gewöhnlich – ihren Weg zu Gott gefunden haben. Es ist ein Fest der Hoffnung: Heiligkeit ist keine ferne Ausnahme, sondern eine Verheissung, die uns allen gilt. Jeder Mensch ist auf dem Weg zum Licht – auch wir, mit unseren Brüchen und unserer Unvollkommenheit.

Gerade in diesen Tagen um Allerheiligen und Allerseelen richtet sich unser Blick besonders auf jene, die im vergangenen Jahr aus unserer Mitte gegangen sind. In der Eucharistiefeier um 10.00 Uhr, mitgestaltet von der Choralschola, gedenken wir ihrer im Totengedenken: Wir verlesen die Namen aller Verstorbenen des vergangenen Jahres und zünden für jede und jeden von ihnen eine Kerze an – ein kleines, aber kraftvolles Zeichen dafür, dass ihr Licht bei uns weiterleuchtet.

Die Angehörigen, die in diesem Jahr einen geliebten Menschen verloren haben, laden wir zu diesem Gottesdienst ein. Trauer kennt keinen festen Zeitplan, und ein Verlust bleibt spürbar, auch wenn die Zeit vergeht. An diesem Tag möchten wir Ihnen sagen: Sie sind nicht allein. Als Gemeinschaft tragen wir die Erinnerung mit – im Gebet, im Kerzenlicht, im gemeinsamen Innehalten.

Die anschliessend Gräbersegnung auf dem Tannsteinfriedhof 11.30 Uhr macht unseren Glauben deutlich, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Die Gräber unserer Verstorbenen sind auch ein Zeichen Hoffnung – Orte, an denen wir sie Gott anvertrauen und zugleich unsere eigene Verbundenheit mit ihnen pflegen.

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