Rückblick: Pfarreireise 2026 - Südpolen

19 Personen aus Stäfa/Ürikon und eine Person aus Rüti/Tann nahmen am 25. April die über 2600 km unter die Räder, um nach Südpolen zu reisen. Über Maria-Taferl ging es nach Wadowice, wo Karol Józef Wojtyła, am 18. Mai 1920 zur Welt kam und später als Papst Johannes Paul II. (1978-2005) weltberühmt wurde.

Am zweiten Abend erreichten wir nach insgesamt 1212 km Anreise Krakau. Abends genossen einzelne Teilnehmende nach dem Znacht einen polnischen Wodka auf einem Spaziergang durch die Altstadt. Am nächsten Tag besuchten wir das Salzbergwerk in Wieliczka. Eine höchst beeindruckende Ansammlung von kilometerlangen Gängen und grossen Kapellen. Nach der Führung durch dieses Labyrinth erreichten wir nach kurzer Fahrt die „Schwestern vom barmherzigen Jesus“, eine Ordensgemeinschaft, die auf das Wirken Sr. Maria Faustynas gegründet wurde. Dort feierten wir eine Eucharistie in einer der zahlreichen modernen Kapellen dieses Pilgerortes. Zurück im Hotel Wyspianski erwartete uns Monika, eine kompetente Stadtführerin zum Rundgang durch die Altstadt. Die Stadt Krakau blieb von Bombardements und größeren Zerstörungen weitgehend verschont. So sind viele Gebäude mit der Zeit, und als wieder Geld vorhanden war, renoviert worden.


Christoph Rahn brachte uns in den Carfahrten jeweils höchst spannende historische Zusammenhänge der besuchten Regionen näher, so auch die Stellung der katholischen Kirche in Polen in den letzten Jahrhunderten. Sie habe nie mit dem Staat/der Regierung paktiert und sei über all die schwierigen Zeiten hindurch als eine beständige und starke Säule präsent gewesen.


Weiter fuhren wir gut 150 km nach Tschenstochau zum Marien-Wallfahrtsort Jasna Gora. Wir durften auch hier, mitten unter unzähligen WallfahrerInnen, in einer separaten Kapelle in aller Ruhe eine Euchariste feiern. Nach weiteren 250 km erreichten wir Breslau, wo uns Weronika erwartete zur Stadtführung auf der Dom-Insel und dem Marktplatz. Nach dem Abendessen genossen wir noch ein wenig das „Nachtleben“ von Breslau. Einige degustierten verschiedene einheimische Biersorten. Die ganze Woche erfreute uns trockenes, meist sonniges Wetter.

Am Freitag traten wir den ersten Teil der Heimfahrt an und fuhren unter kompetenter Leitung die fast 500 km nach Bayreuth. Auch dort erwartete uns ein erfahrener Stadtführer zur Besichtigung der Altstadt. Am Samstag feierten wir in der katholischen Schlosskirche eine Dankes-Andacht und bald darauf nahmen wir die letzten 520 km unter die Räder, um 17.10 Uhr in Stäfa heil und gesegnet anzukommen.

Gott sei Lob und DANK für die ganze Reise – auf ein nächstes Mal irgendwohin!

Herzlich

Bruno Gut-Fuchs

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