Fastenzeit - Zeit der Tiefe

Mit dem Aschenkreuz auf der Stirn oder der Asche auf dem Haupt beginnen wir eine besondere Zeit – die Fastenzeit. Früher, in der bäuerlichen Kultur, war diese Zeit vom Mangel geprägt: die Vorräte neigten sich dem Ende zu, es war noch zu kalt, noch war nichts Frisches da im Garten, man musste genau einteilen, damit es bis zu den ersten Früchten reichte. Da kam das Fastengebot gerade richtig und gab dem Verzicht einen höheren Sinn.

Heute ist es ganz anders. Zumindest was die Nahrungsversorgung angeht. Wie sieht es aber aus mit der Seelennahrung? Mit der Tiefe und der Stille? Mit dem Gebet und der Zeit mit Gott? Eine tiefe und fruchtbare Fastenzeit, eine gute Vorbereitung auf Ostern!

Ihr Pfarrer Josip

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