Nationalfeiertag 1. August 2026
Der Nationalfeiertag der Schweiz, lädt uns ein, innezuhalten und dankbar zu werden. In einer Welt, die von Unruhe, Krieg und Unsicherheit geprägt ist, dürfen wir erkennen, dass Frieden, Freiheit und Sicherheit keine Selbstverständlichkeit sind, sondern kostbare Geschenke.
Als Glaubende vertrauen wir darauf, dass dieser Friede und diese Freiheit letztlich von Gott kommen. Er ist die Quelle allen Lebens und schenkt uns die Kraft, in unserem friedvollen und freien Land Verantwortung zu übernehmen, damit diese Freiheit bewahrt werden kann. Unsere Freiheit ist ein hohes Gut, das wir achten und schützen müssen.
Gerade in bewegten Zeiten sind wir aufgerufen, Trägerinnen und Träger des Friedens zu sein: im eigenen Herzen, in unseren Familien und in unseren Gemeinden. Wo wir einander mit Respekt, Geduld und Liebe begegnen, kann Gottes Friede unter uns wachsen und sichtbar werden.
In unserem Nationalhymne singen wir: „Trittst im Morgenrot daher, seh’ ich dich im Strahlenmeer, dich, du Hocherhabener, Herrlicher!“ Und weiter heisst es: „Wenn der Alpenfirn sich rötet, betet, freie Schweizer, betet, denn die fromme Seele ahnt …“ Diese Worte erinnern uns daran, dass Gott stets an unserer Seite steht, uns begleitet und uns zur Umkehr und zum Gebet ruft – besonders in unsicheren Zeiten.
So wollen wir an diesem Nationalfeiertag nicht nur dankbar zurückblicken, sondern auch darum beten und so handeln, dass der Frieden und die Freiheit in unserem Land bewahrt bleiben. Möge Gott uns die Weisheit und den Mut schenken, überall dort für Frieden einzutreten und die Freiheit zu bewahren, wo wir leben und wirken.
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