Auffahrt – was bedeutet das für unser Leben und unsere Familien?
Nach seiner Auferstehung an Ostern blieb Jesus Christus noch 40 Tage auf der Erde. In dieser Zeit erschien er vielen Menschen mit seinem verklärten Leib. Er zeigte damit: Er lebt wirklich.
Jesus begegnete Maria Magdalena, den Jüngern, den Emmausjüngern auf ihrem Weg, Thomas, der zweifelte, und auch größeren Gruppen von Gläubigen. Er sprach mit ihnen, aß mit ihnen, erklärte ihnen die Schrift und stärkte ihren Glauben. Vor allem nahm er ihnen die Angst und bereitete sie auf ihre Aufgabe vor: die Frohe Botschaft weiterzugeben.
Nach diesen 40 Tagen nahm Jesus vor den Augen seiner Jünger Abschied. Bei der Auffahrt wurde er sichtbar in den Himmel aufgenommen. Dieses Ereignis geschah nicht im Verborgenen, sondern bewusst vor den Jüngern, damit sie wussten: Jesus kehrt zum Vater zurück, lässt sie aber nicht allein.
Für unser Leben und unsere Familien bedeutet das:
Jesus ist nicht mehr sichtbar unter uns, aber er ist gegenwärtig. Er begleitet uns durch den Heiligen Geist, den er zu Pfingsten sendet. Gerade im Familienalltag dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott uns stärkt, führt und trägt.
Auffahrt lädt uns ein, den Glauben im Alltag zu leben – im Miteinander, im Vertrauen, im Verzeihen und im Weitergeben christlicher Werte an unsere Kinder. In einer Zeit voller Ablenkungen erinnert uns dieses Fest daran, unseren Blick immer wieder auf Gott zu richten.
Abschlussgedanke / Gebet
Herr Jesus Christus,
du bist nach deiner Auferstehung bei den Menschen geblieben
und hast ihre Herzen gestärkt.
Du bist zum Vater in den Himmel aufgefahren
und hast uns versprochen, immer bei uns zu sein.
Begleite uns und unsere Familien,
schenke uns Glauben, Hoffnung und Liebe
und hilf uns, deine Werte im Alltag zu leben und weiterzugeben.
Amen.
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