Welcher Gott für welche Gesellschaft und Welt? - Das Konzil von Nizäa und die Zerrissenheit des Christentums
Ort: Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich
Jede Rede von Gott steht in Beziehung zu menschlichen Vorstellungen über Gesellschaft und Welt. Im Rückgriff auf den Exodus-Gott und das Reich-Gottes-Zeugnis Jesu arbeitet Urs Eigenmann die theologischen Grundlagen befreiender Praxis heraus. Seiner Meinung nach steht das Konzil von Nizäa (325) im Widerspruch dazu, denn dessen Rede von Gott rechtfertigt mit platonischer Philosophie die bestehenden Verhältnisse. Seit diesem Konzil müsse zwischen dem prophetisch-messianischen Christentum und der imperialdogmatischen Christenheit unterschieden werden. Diese bis heute andauernde Zerrissenheit kann, so der Autor, nur durch eine radikale Rückbesinnung auf den nicht entstellten, biblisch-authentischen Glauben überwunden werden.
Gast
Urs Eigenmann, 1946 in Bern geboren, Dr. theol., emeritierter Pfarrer und Lehrbeauftragter an der Universität Luzern
Moderation/Leitung
– Erwin Koller, Theologe und Publizist
– Odilo Noti, Präsident Edition Exodus
– Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie
Eintritt frei, mit Umtrunk
Kollekte zur Deckung der Kosten, empfohlen: 15 CHF
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis Mittwoch, 26. August 2026.