Ökumenischer Suppentag im Saal der katholischen Gemeinde

Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen für Not leidende Menschen (HEKS) und das Fastenopfer sind zwei der wichtigsten kirchlichen Hilfswerke der Schweiz, die bei der jährlichen ökumenischen Kampagne zusammenarbeiten. Beide Organisationen setzen sich für eine gerechtere Welt, die Überwindung von Armut, die Bewahrung der Schöpfung und das Recht auf Nahrung ein. Seit Jahren bündeln sie ihre Kräfte in der jährlichen ökumenischen Kampagne während der Fastenzeit, um die Schweizer Öffentlichkeit für Themen der globalen Gerechtigkeit zu sensibilisieren, einen Mentalitätswandel anzuregen und Spenden für ihre Projekte zu sammeln.

Auch für den diesjährigen Suppentag hilft uns das Thema der ökumenischen Kampagne 2026 (von Mittwoch, 18. Februar, bis Sonntag, 5. April 2026), den Fokus auf das gewählte Thema zu richten: «Zukunft säen». Die Grundlage unserer globalen Ernährungssicherheit liegt weitgehend in den Händen lokaler Gemeinschaften: Rund 80 % des weltweit verwendeten Saatguts wird in traditionellen Anbausystemen angebaut, gelagert und ständig weiterentwickelt. Diese Saatgutvielfalt ist für eine gesunde und nachhaltige Lebensmittelversorgung weltweit unerlässlich. Gemeinschaften, die ihre traditionellen Anbaumethoden und ihr Wissen bewahrt haben und nicht von Lebensmittelimporten abhängig sind, sind nachweislich widerstandsfähiger gegenüber Schocks und Krisen (wie Klimawandel oder Konflikten). Darüber hinaus hat Saatgut oft eine tiefe kulturelle und spirituelle Bedeutung. Es ist nicht nur ein landwirtschaftliches Gut, sondern wird als Erbe der Vorfahren, als Geschenk und als Teil der Schöpfung betrachtet, das Generationen verbindet. Diese Einstellung impliziert, dass Saatgut allen gehört und zum Wohle der Allgemeinheit erhalten werden muss. Durch die Teilnahme an dieser Initiative kann jeder seinen Beitrag leisten, um diesen grundlegenden Anliegen eine Stimme zu geben. Die Pfarrer Jens Naske und Willy Mayunda laden Sie daher herzlich ein, an dieser ökumenischen Feier teilzunehmen, auf die anschliessend das traditionelle Suppenessen im Gemeindesaal der katholischen Kirche folgt.

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