«Freue mich auf ein Bistumsfest, das verbindet»

Das Bistumsjahr des Bistums Chur wird am 31. Mai im Hauptbahnhof von Zürich abgeschlossen. Generalvikar Luis Varandas lädt alle Katholikinnen und Katholiken dazu ein. 

Am 15. Juni 2025 hat Bischof Joseph Maria in Chur voller Freude das Bistumsjahr 2025/2026 eröffnet. Unter dem Motto «hören – handeln – hoffen» gestalteten wir während eines Jahres das kirchliche Leben im Bistum. Am 27. September 2025 trafen wir uns in Ingenbohl, wo die Bistums­region Urschweiz einen zweiten inspirierenden Anlass organisierte. 

Nun haben wir von der Bistumsregion Zürich-Glarus die Ehre, den Abschlussanlass auszurichten. Dieser findet am 31. Mai 2026 an einem besonderen Ort statt, mitten unter den Leuten, in der Bahnhofshalle Zürich. Gemeinsam mit den Katholikinnen und Katholiken aus dem ganzen Bistum sowie mit Gästen aus Politik und Gesellschaft wollen wir ein verbindendes Glaubensfest feiern. 

Der Tag soll Raum für Begegnung, Austausch und Inspiration bieten. In der grossen Halle im Herzen von Zürich stehen uns eine Bühne, Festbänke für das Mittagessen und 30 Stände zur Verfügung. Wir beginnen den Tag mit dem Gottesdienst, den wir gemeinsam feiern.

Anschliessend bieten wir ein einfaches Mittagessen an, bei dem wir bewusst auf Fleisch verzichten und möglichst wenig Abfall produzieren. Das Bühnenprogramm beinhaltet Musik, Tanz und Austausch. Wir wollen die Vielfalt von Kirche zeigen – an den 30 Ständen präsentieren die Dienststellen und Vertreter des Bistums ihre Arbeit. Auf zwei Plauderbänkli können die Teilnehmenden direkt mit Bischof Joseph Maria, mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirche sowie mit mir ins Gespräch kommen. Wir möchten persönliche Begegnungen ermöglichen und freuen uns auf den Austausch.

Eine Besonderheit wird der Abschluss des Tages. Im Grossmünster feiern wir zusammen mit unseren Geschwistern im Glauben eine ökumenische Vesper.

Die ursprüngliche Idee des Bistumsjahres war, ein Feuer zu entfachen. Die Dynamik, Offenheit, Synodalität und die Botschaft der Freude, des Glaubens und des Friedens sollen nicht mit dem Anlass in Zürich zu Ende sein.

Behalten wir also auch über das Bistumsjahr hinaus die drei Anliegen «hören – handeln – hoffen» in unseren Herzen und in unserem Wirken. Nur so können wir diese Lebens- und Glaubenshaltung vermitteln. Nicht durch Anordnungen, sondern indem wir das Feuer von Mensch zu Mensch weitergeben.

Synodalität (Hören), Diakonie (Handeln) und Evangelisierung (Hoffen) sollen helfen, das Evange­lium nicht nur theologisch zu begreifen, sondern aktiv im Leben zu verankern.

Ich freue mich, wenn Sie am 31. Mai nach Zürich kommen. Nicht irgendwohin, sondern bewusst mit uns mitten unter die Menschen in den Hauptbahnhof Zürich.

—Bistumstag im Hauptbahnhof Zürich

10.00 Uhr: Eröffnung der Stände

10.30 Uhr: Gottesdienst

ab 12:30 Uhr: Gemeinsames Mittagessen

bis 16.00 Uhr: Gemeinschaft feiern

16:30 Uhr: Ökumenische Vesper im Grossmünster

www.bistum-chur.ch