Die Schweiz hüllt sich kommenden Freitag, 9. Januar, in einen Trauermantel. Zusammen mit den drei anerkannten christlichen Kirchen hat der Bundesrat den Tag zum nationalen Trauertag nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana erklärt. Schweizweit sollen um 14 Uhr die Kirchenglocken läuten. «Während des Glockengeläuts sind die Menschen eingeladen zum stillen Gebet, zum Gedenken an die Verstorbenen, zur Verbundenheit mit den Verletzten und ihren Angehörigen», heisst es in der gemeinsamen Mitteilung. Die Pfarreien seien zudem eingeladen, ihre Kirchen während des Tages offen zu halten und Raum für Gebet, Stille und Trauer zu ermöglichen. Seelsorgende Personen sollen nach Möglichkeit in der Kirche für ein Gesprächsangebot bereit stehen.
Manuela Moser
An der Gedenkfeier auf dem Zürcher Münsterhof wird um 14 Uhr in Stille der Opfer und der Angehörigen gedacht. Es wird keine Wortmeldungen geben. Anschliessend geht man gemeinsam ins Fraumünster, um dort eine Andacht mit Musik, Stille und wenigen Gebeten zu halten. Die Religionsgemeinschaften werden unter anderen durch Rabbiner Noam Hertig, Imam Muris Begovic, dem reformierten Pfarrer Johannes Block, Grossmünster-Pfarrer Christian Walti und Generalvikar Luis Varandas der römisch-katholischen Kirche vertreten. Anwesend sein wird von katholischer Seite auch Synodalratspräsident Raphael Meyer. Der Anlass auf dem Münsterhof und in Fraumünster ist öffentlich.
Dieser Beitrag ist zuerst auf zhkath.ch erschienen.
Manuela Moser
Die evangelisch-reformierte Kirche im Kanton Wadt hat verschiedene Gebete zum Gedenken der Brandopfer und ihrer Angehörigen zusammengestellt.