Fotografie, auch digitale, braucht Ressourcen und ist ein ökologisches Problem. Aktuell widmet sich die Ausstellung «Mining Photography» der Materialgeschichte von Rohstoffen, die in der Fotografie wichtig sind, und stellt Zusammenhänge her: zwischen dem Abbau der Rohstoffe, ihrer Entsorgung und dem Klimawandel. Sie hinterfragt damit unsere Wahrnehmung – ironischerweise selbst wiederum über das Medium der Fotografie. Anhand von rund 170 Arbeiten – zeitgenössische künstlerische Positionen, historische Fotografien, Materialproben und Interviews mit Expertinnen und Experten – erzählt die Ausstellung eine Geschichte in fünf Kapiteln: von Kupfer und anderen Metallen, fossilen Brennstoffen, der besonderen Rolle von Silber, dem Trägermaterial Papier bis zum Gewicht der Cloud.
Mining Photography
Der ökologische Fussabdruck der Bildproduktion
Gewerbemuseum Winterthur
Die Ausstellung läuft bis
21. Januar 2024
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