Mach es wie sie

Dorothee Sölle ist eine Ikone des Protestantismus, verehrt und gehasst. Vor 20 Jahren ist sie gestorben. Was bleibt von ihrem eindrucksvollen Werk? - Eine Spurensuche von Konstantin Sacher.

Dorothee Sölle, 1929-2003

Die Theologin Dorothee Sölle – eine Prophetin, vielleicht sogar eine Heilige? So zumindest wurde sie in den Büchern beschrieben, die kurz nach ihrem Tod im April 2003 erschienen sind. Dann war es still um sie geworden. Nun gibt es viele Gedenkveranstaltungen zum Todestag, die meisten organisiert von alten Weggefährten und Weggefährtinnen. Aber auch eine jüngere Generation wendet sich ihr zu. Weil sie eine Frau war, die sich für feministische Themen einsetzte? Weil sie Friedens- und Klimaaktivistin war?

Sie hat ohne Unterlass und ohne Rücksicht auf sich selbst und andere immer wieder betont, dass es im Christentum um den Dienst am Nächsten geht. Ganz praktisch, mit den eigenen Händen. Eines ihrer liebsten Zitate stammt von Bertolt Brecht: «Die Wahrheit ist konkret.» Indem sie Brecht so zitierte, wandte sie sich gegen einen zu theoretischen Blick auf die Welt. Wahrheit bedeutete für sie Praxis der Liebe, Arbeit an einer gerechteren Welt. Die Armen sah sie als Lehrer auf dem Weg, die Welt gerechter zu machen.

Armut, Klassenkampf: Das hört sich nach Strasse an, nach Demonstrationen und Auseinandersetzungen mit der Ordnungsmacht. Und es stimmt, Dorothee Sölle hat an vielen solcher Aktionen teilgenommen, wurde auch mehrmals in Gewahrsam genommen.

Es gibt aber auch die andere Dorothee Sölle. Aufgewachsen in einer Villengegend im Kölner Süden, später schenkten ihre Eltern ihr ein Haus im gutbürgerlichen Kölner Stadtteil Braunsfeld. Dort zog sie drei ihrer vier Kinder gross, Au-pairs halfen ihr dabei. Danach lebte sie in Hamburg-Othmarschen, einem der reichsten Orte dieser reichen Stadt. Begraben liegt sie auf einem Friedhof hoch über der Elbe neben Adeligen, ehemaligen Militärs und Hamburger Bürgern. Sölle also eine reiche Fürsprecherin der Armen?

Sie war zeit ihres Lebens dafür bekannt, im Clinch mit der offiziellen Kirche zu liegen. Theologisch verkündete sie eine Zeit lang den Tod Gottes, politisch den Sozialismus. Damit kam sie bei den Bischöfen nicht gut an. Inzwischen findet man ihren Nachlass ordentlich verwahrt in einem landeskirchlichen Archiv in Kiel, es gibt kirchliche Dorothee-Sölle-Häuser in Deutschland und man müsste sicherlich lange herum-telefonieren, um einen Kirchenoberen zu finden, der ihre Thesen noch skandalös findet. Ihre Bücher haben sich für eine Theologin und religiöse Schriftstellerin sehr gut verkauft, alleine der Kreuz-Verlag gibt für die Zeit seit 1980 über 280 000 verkaufte Bücher an. Und heute? Bis auf die Gedichtbände sind fast alle ihre Bücher vergriffen und werden nicht mehr nachgedruckt. Ist Dorothee Sölle also zur Dekoration geworden? Zur Namenspatronin kirchlicher Häuser? Nur noch Stoff für die Vorlesung zur kirchlichen Zeitgeschichte?

Besuch bei Fulbert Steffensky in Luzern, noch so ein Ort der Reichen. Steffensky, Jahrgang 1933, war seit 1969 mit Dorothee Sölle verheiratet und ist selbst ein bekannter Theologe. Seine Wohnung liegt keine zehn Minuten vom Seeufer entfernt, leicht erhöht, mit schöner Aussicht. Es empfängt ein feiner, freundlicher und zugewandter Mann, der immer wieder lächeln muss, wenn er im Gespräch an seine verstorbene Frau zurückdenkt.

Herr Steffensky, sollte man die Bücher von Dorothee Sölle im Jahr 2023 noch lesen? Die Frage ist ihm fremd. Zuerst lobt er ihre Sprachkraft. Dann aber erklärt Steffensky, was Dorothee Sölle selbst zu dieser Frage gesagt hätte: «Was für ein Kaufmannsdenken.» So ein Verwertungsinteresse führe zu nichts, sagt er. Es komme vielmehr darauf an, sich auf etwas einzulassen. Im Fremden, im Neuen und in der Begegnung liege der Wert. Steffenskys Vorschlag passt nicht in unsere Zeit. Ist vielleicht das der Grund für Sölles wiederkehrende Attraktivität? Ihre Unzeitgemässheit? Sich einfach auf etwas einlassen, das fällt wohl vielen schwer. Aber wer die bleibende Bedeutung dieser grossen religiösen Denkerin des 20. Jahrhunderts erfahren will, muss sich auf sie einlassen, in ihrem Werk versinken.

Als sie anfing zu publizieren, war der Zweite Weltkrieg noch keine zehn Jahre vorbei. So drehten sich ihre Gedanken in der Mitte der 1950er-Jahre auch um die grossen Themen der damals jungen Menschen: Wie konnten die Verbrechen der Nazizeit geschehen? Welche Schuld trifft mich? Welche Schuld meine Eltern? Wie kann so etwas in Zukunft verhindert werden?

1969: Dorothee Sölle beim «Politischen Nachtgebet» in der Antoniterkirche in Köln.

1969: Dorothee Sölle beim «Politischen Nachtgebet» in der Antoniterkirche in Köln.

Dorothee Sölle beim «Politischen Nachtgebet» in der Antoniterkirche in Köln, 1969.
(Foto: www.grevenarchivdigital.de/Oswald Kettenberger)

Sölle, 1929 geboren, erlebte die Nazizeit als Kind und Jugendliche. Die Mutter, Hildegard Nipperdey, war wohl eine strikte Gegnerin der Nationalsozialisten, der Vater, Hans Carl Nipperdey, machte als Jurist an der Universität Köln Karriere und schrieb an Nazigesetzen mit. Gleichzeitig war er durch eine jüdische Grossmutter selbst durchaus gefährdet. Eine Zeit lang versteckte die Familie einen jüdischen Jungen zu Hause. Die Familie von Dorothee Nipperdey, wie sie damals noch hiess, hatte also ein ambivalentes Verhältnis zu Hitlerdeutschland. In ihren 1995 erschienenen Erinnerungen schreibt sie, dass sie sich damals schämte, dass der Vater jüdische Vorfahren hatte. Ambivalenzen in den Erinnerungen an diese dunkle Zeit, die für sie eben nicht nur dunkel war, sondern ihre Jugend.

Als der Krieg vorbei war, ging es der Familie Nipperdey verhältnismässig gut. Zwar war Dorothees Bruder Carl im Krieg gestorben, aber Vater, Mutter und die anderen vier Geschwister waren am Leben. Der Vater blieb in seiner Stellung als Professor an der Universität Köln. Das teilweise zerstörte Elternhaus in der Kölner Professorensiedlung wurde wieder aufgebaut. Deutschland war besiegt und befreit zugleich. Dorothee, am Ende ihrer Schulzeit, trauerte damals um dieses Land. Ihre Heimat, Deutschland, schien ihr verloren, wie sie in ihrem Tagebuch schrieb. Der «deutsche Geist» oder die «Nationalliteratur» waren Fixpunkte im Denken des Bildungsbürgertums und damit auch im Denken Sölles.

Sie ist einen weiten Weg gegangen. Vom professoralbildungsbürgerlichen Elternhaus bis zur Vorkämpferin für die Armen in dem Teil der Welt, den man damals «Dritte Welt» nannte. Ein Weg, den sie nur gehen konnte, weil sie einen starken Durchsetzungswillen und ein unbändiges Selbstbewusstsein hatte. «Es steckte eine unwahrscheinliche Kraft in diesem kleinen Persönchen», sagt auch Fulbert Steffensky.

Dorothee Sölle und Fulbert Steffensky nach ihrer Trauung.

Dorothee Sölle und Fulbert Steffensky nach ihrer Trauung.

Dorothee Sölle und der ehemalige Benediktinermönch Fulbert Steffensky nach ihrer Trauung, 1969. (Foto: Keystone)

Woher nahm sie diese Kraft? Hier kommt die Religion ins Spiel. Ihre Familie war nicht sonderlich religiös oder kirchlich. Einen Zugang fand Sölle durch ihre Religionslehrerin Marie Veit, sicherlich eine der prägendsten Personen ihres Lebens. Veit war eine Schülerin des berühmten Theologen Rudolf Bultmann und hatte bei ihm in Marburg eine Doktorarbeit geschrieben. Und so kam Dorothee Sölle mit dem Denken Bultmanns in Berührung. Seinen Ansatz einer existentialen Interpretation hat sie ganz und gar aufgenommen. Im Kern bedeutet das, Bibel und eigenes Leben unmittelbar aufeinander zu beziehen – und genau das hat Sölle zu ihrem Programm gemacht.

Fulbert Steffensky erklärt es so: «Ihre Stärke und ihre Schwäche zugleich war, dass sie radikal zeitbezogen geschrieben hat.» Sölle hat in ihrem Schreiben und Denken Elemente des Evangeliums mit den drängenden politischen Fragen ihrer Zeit ins Verhältnis gesetzt. In den 1950er- und 60er-Jahren den Umgang Deutschlands mit der eigenen Schuld. Ab den späten 1960er-Jahren eine zunehmende Kritik am kapitalistischen System US-amerikanischer Prägung. Ihr Blick lenkte sich weg von Deutschland nach Vietnam und Nicaragua und in andere Gegenden der Welt. Hier sah sie das Evangelium von Jesus Christus, das sie als radikales Plädoyer für die Rechte der Armen verstand, verraten. 1975 wurde sie Professorin am Union Theological Seminary in New York – Feminismus wurde für sie wichtiger, sie bezog Fragen der Gleichberechtigung und die «Überwindung des Patriarchats» in ihre theologische Arbeit mit ein. Es kamen noch Themen der «Aufrüstung» und der Umweltbewegung hinzu. Dorothee Sölle hat in ihrem theologischen Denken nach und nach linke Themen bearbeitet – und wurde so zur Ikone des linken Protestantismus.

Einen echten Links-Protestantismus, also eine weithin sichtbare politische Kraft, die sich auf der Basis ihres Glaubens für linke Themen einsetzt, gibt es heute nicht mehr. Dorothee Sölles Themen sind zwar heute immer noch wichtig – Ökologie, Gleichberechtigung, das Verhältnis der reichen Länder zum globalen Süden – oder, wie das Verhältnis des Westens zu Russland, so brisant wie lange nicht. Doch die Antworten, die sie gibt, passen darauf nicht mehr. Die Fragen des Feminismus waren zu ihren Lebzeiten einfach andere. Sie kannte noch nicht die Ausmasse des Klimawandels, die wir heute kennen. Und ihr Pazifismus? Hier klingt sie wie die Friedensbewegung der 80er-Jahre, ein bisschen wie Alice Schwarzer heute. Man sollte ihr nicht unterstellen, dass sie sich nicht entwickelt hätte. Immerhin ist sie ja auch seit 20 Jahren verstummt. Die bleibende Bedeutung Dorothee Sölles kann also nicht in dem liegen, was sie geschrieben hat. Aber worin liegt sie dann? In ihr selbst. In ihrer Geschichte, ihrer Widersprüchlichkeit: Sie hat wie wenige für die Armen gestritten, war aber selbst wohlhabend. Sie hat den Blick auf «Gott im Müll» gelenkt, wie eines ihrer Bücher heisst, aber selbst an den schönen Wohnorten der Oberschicht gelebt. Sie hat immer wieder geschrieben, es komme auf die Praxis an, nicht auf die Theorie, war aber selbst Schriftstellerin und damit eben Verfas-serin von Theorie. Sie hat sich beklagt, keine theologische Professur in Deutschland bekommen zu haben. Sie hatte aber weder eine theologische Dissertation noch eine theologische Habilitation verfasst, was die formalen Voraussetzungen für eine solche sind. Dazu bekam sie eine literaturwissenschaftliche Professur in Deutschland angeboten, die sie aber ablehnte, und hatte später eine theologische in New York – beides kein Grund zur Klage. Sie hat sich immer wieder über die Unterdrückung der Linken und die Unfreiheit, gar die Zensur im Westen beklagt, lebte aber gerade davon, dass sie frei sagen und schreiben konnte, was sie wollte.

All das könnte man ihr nun vorwerfen. Aber sie hatte ein grosses Ziel vor Augen: eine gerechtere Welt. Dass sie selbst gerade im Kampf für Gerechtigkeit oftmals ungerecht war, übers Ziel hinausgeschossen ist, entwertet ihre Arbeit nicht. Im Gegenteil, ihr Leben bekommt für uns, 20 Jahre nach ihrem Tod, gerade dadurch eine echte Bedeutung. Ihre Lebensgeschichte als engagierte, nicht zufriedenzustellende Protestantin lenkt den Blick auf uns selbst und das eigene Verständnis des Christseins. Sie war ein schreibender, mitreissender, etwas bewegender, normaler Mensch, jedoch keine Heilige oder Prophetin. Die sind schwerlich Identifikationsfiguren, sie sind einfach zu unnahbar. Wenn wir uns ganz auf Dorothee Sölle einlassen, ihrer Geschichte und ihrem Werk begegnen und dabei unsere eigenen Fragen stellen, bekommen wir ein neues Verständnis der Gegenwart. Im Idealfall sogar ein besseres, sicher aber einen klareren Blick.

(Dieser Beitrag erschien erstmals in chrismon, 4/2023 www.chrismon.de)

Dorothee Sölle, 1990

Dorothee Sölle, 1990

Dorothee Sölle – Lebensdaten

1929 Geburt am 30. September als Dorothee Nipperdey in Köln

1949–1954 Studium in Theologie, Philosophie und Literaturwissenschaft in Köln, Freiburg und Göttingen, Promotion mit einer Dissertation über Bonaventura

1954–1960 Gymnasiallehrerin in Köln, Geburt ihrer drei Kinder aus erster Ehe mit dem Maler Dietrich Sölle

ab 1960 freie Schriftstellerin, insgesamt erscheinen bis zu ihrem Tod 38 Bücher und Gedichtbände

1968 Mitbegründerin des Politischen Nachtgebets in Köln

1969 Heirat mit dem ehemaligen Benediktinermönch Fulbert Steffensky

1970 Geburt der gemeinsamen Tochter

1971 Habilitation in Köln, danach Privatdozentin für Neuere deutsche Literaturgeschichte in Köln

1972 Prägende Reise nach Nordvietnam

1975–1987 Professur für systematische Theologie am Union Theological Seminary in New York

1982 Droste-Preis für das lyrische Werk

1984 Aufenthalt in Nicaragua

1995 Hauptwerk «Mystik und Widerstand» erscheint

2003 Dorothee Sölle stirbt am 27. April an den Folgen eines Herzinfarkts in Göppingen, Bestattung an ihrem Wohnort Hamburg

(Foto: Dorothee Sölle, 1990 / Keystone)

Zum Autor

Konstantin Sacher hat sich in den letzten Jahren durch die unzähligen Bücher von Dorothee Sölle gelesen. Er ist nach Luzern zu Fulbert Steffensky gereist und hat die Lebensorte Sölles in Köln und Hamburg besucht. Sein Buch «Dorothee Sölle auf der Spur» erscheint im Sommer in der Evangelischen Verlagsanstalt.

Energisch - liebevoll

Es gibt ein wunderbares Gespräch mit Dorothee Sölle im SRF-Archiv. Dort spricht die Theologin mit energischen Kopfbewegungen und gütigem Blick von einer demokratisierten Mystik, die lustvoll alles Schöne verkostet, ohne es zu verzwecken, und die das widerständige Nein zu den Verhältnissen, wie sie sind, bereits in sich trägt. Einem Individualismus, der vor Macht und Unterdrückung mit den Worten «Ich alleine kann nichts bewirken» kapituliert, hält sie entgegen: «Wer hat dir diesen idiotischen, geistlosen Satz in den Kopf gesetzt?!
Du bist nicht alleine, du bist doch ein Geschwister.» Was würde uns fehlen, hätten wir die Mystik nicht? Dorothee Sölles Antwort: Die Freude!

Geneva Moser (35) ist Philosophin, Geschlechterforscherin und Co-Redaktionsleiterin der Zeitschrift «Neue Wege», die im April Dorothee Sölle eine Schwerpunktausgabe unter dem Titel «Mystik ist Widerstand» gewidmet hat.

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Günter Gaus im Gespräch mit Dorothee Sölle (1969) [ENG SUB] / Interview

Historisch bedeutsam – zeitlos lebendig

Es gibt Menschen, die stecken im ältesten Pullover, völlig
abgetragen, und leuchten einen daraus an mit ihren Augen und mit ihrem Wesen, bis zur Begeisterung. So macht es für mich Dorothee Sölle – mit Worten. Alte Worte, plötzlich völlig lebendig. Mein Lieblingstext von ihr ist ihr Glaubensbekenntnis. Weil ihres gerade nicht steif daher kommt und leblos klingt. Da hat sie die Worte lebendig geschrieben. Ein Satz daraus: «Ich glaube an Jesus Christus / der recht hatte als er / ‘ein einzelner der nichts machen kann’ genau wie wir / an der Veränderung aller zustände arbeitete / und darüber zugrunde ging».

Veronika Jehle (37) ist Theologin und unter anderem Redaktorin bei der FAMA, der feministisch-theologischen Zeitschrift.

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Credo von Dorothee Sölle

Pointiert – poetisch

«Das Christentum setzt voraus, dass alle Menschen Dichter sind, nämlich beten können»: Das ist pointiert und inspirierend. Inwiefern? Angesichts einer Sprachwelt, die sich nur in den Kategorien des Habens ausdrücken könne, beklagte Dorothee Sölle, «dass viele Menschen in eine merkwürdige Hilflosigkeit geraten allem gegenüber, was nicht erworben, besorgt und in Besitz genommen werden kann». Zugleich kritisierte sie eine «poesielose Theologie», die «das mythisch-religiös-poetische Wesen, das wir auch sind, erstickt. Als sei es überflüssig, ‹das Eis der Seele zu spalten›», wie sie mit Kafka betonte.

Christoph Gellner (64) hat auf dem Grenzgebiet von Theologie, Literatur- und Religionswissenschaft promoviert. Seit 2015 leitet er das Theologisch-pastorale Bildungsinstitut TBI in Zürich.

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