Wünsche für das eigene Begräbnis festhalten
Viele von uns haben den Wunsch, schon lange, bevor eine akute Notwendigkeit dazu besteht, sich mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen und allfällige Wünsche für Begräbnisfeier und Gottesdienst festzuhalten. Vorgängige Gespräche mit den nächsten Angehörigen und schriftliche Notizen zu Wünschen für die eigene Bestattung sind darum sinnvoll. Im Todesfall ist es meist keine Einengung, sondern eine grosse Hilfe für die Angehörigen, wenn die verstorbene Person sich mit dem Thema befasst und Wünsche dazu schriftlich festgehalten hat. Wir möchten Sie dazu ermuntern, mit Ihren nächsten Angehörigen über diese Dinge zu sprechen. Und Sie, die Sie vielleicht diese nächsten Angehörigen sind, möchten wir ermuntern, sich mit Ihren Eltern, Schwiegereltern, Geschwistern, Tanten oder Onkeln, auf diese Gespräche einzulassen oder sie gegebenenfalls sogar anzuregen. Wir Seelsorgenden sind gerne bereit, mit allen, die das wünschen, Fragen zur Abschiedsfeier zu besprechen. Zu diesem Zweck haben wir einen «Leitfaden zum Vorsorgegespräch für eine Begräbnisfeier» erarbeitet, den wir mit Ihnen ausfüllen und der im Pfarramt hinterlegt werden kann. Auf dieses Formular kann dann im Fall des Falles zurückgegriffen werden. Die Bestattung wird dann den eigenen Wünschen eher entsprechen, als wenn die Angehörigen all das – in der Kürze der Zeit – klären und bestimmen müssen: Erdbestattung, Kremation, Gemeinschaftsgrab? Musikwünsche und besonders geliebte Texte? Todesanzeige, Lebenslauf – ja oder nein, etc. Wenn Sie diese Hilfe in Anspruch nehmen möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei einem Mitglied des Seelsorgeteams oder im Sekretariat des Pfarramts.
Ihr Seelsorgeteam
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