Liebe Pfarreiangehörige
Schwierige und turbulente Jahre liegen hinter unserer Kirchgemeinde.
Besonders aufgerüttelt haben uns der ausserplanmässige Einsatz von vier
Sachverwaltern in der Kirchgemeinde Zell, und die grosse Personalfluktation in der Seelsorge.
Ist es so schwierig, in unserer Gemeinde das Doppelgebot der Liebe umzusetzen?
Die neu gewählte Kirchenpflege (2026-2030) ist davon überzeugt, dass dem nicht so sein kann.
Wir kannten uns vorher nicht, aber uns eint der Wunsch, dem Guten zu dienen.
In unserem Leben durften wir bis anhin viel Freude erleben und gelegentliche Erfolge feiern.
Die eigene Erfahrung lehrte uns aber, dass auch Kummer, Schmerz und Krankheiten dazugehören können.
Zusammen lässt sich besser feiern, und gemeinsam in Gott vereint, sind auch die schwierigeren Zeiten leichter zu durchleben.
Wir blicken daher mit viel Elan nach vorne.
Jesus sagte uns so oft: «Fürchtet euch nicht».
Diese Grundhaltung wollen wir vermitteln. Trost und Hoffnung im Glauben und Liebe und Achtung füreinander.
Wir besuchten vor Jahren erstmals die Kirche St. Antonius in Kollbrunn.
Und lasst es uns so erklären:
Es war, wie wenn sich uns der Schatz, welcher im Acker versteckt war, öffnen würde.
An diesem Schatz, nämlich Sie, wollen wir teilhaben lassen, uns einbringen, damit auch auf dem Acker viele Früchte wachsen können.
In der Tiefe schürfen bis wir das lebendige Wasser, welches Christus ist, gefunden haben.
Damit unser innerer Durst, wie von Jesus verheissen, für immer gestillt wird.
Die Liebe heilt und sie entfaltet ungeahnte Fähigkeiten.
Wir danken für Ihr Vertrauen, und freuen uns, diesen Weg mit Ihnen zusammen gehen
zu dürfen.
Kirchenpflege Zell
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