Persönliche Vorbereitung – Sakraments der Versöhnung
Die Zeit des Advents ist bekanntlich die Zeit der Vorbereitung auf das kommende Weihnachtsfest. Allerdings zielt die Grundaussage dieser besonderen Zeit im Kirchenjahr weniger auf die äusserlichen Vorbereitungen, für die wir sehr oft und gerne sehr viel Energie investieren, sondern auf die persönliche Vorbereitung auf das Fest, auf eine innere Einkehr und gegebenenfalls Umkehr – ganz ähnlich wie in der Fastenzeit vor dem Osterfest. «Umkehr» und «Neuausrichtung», das sind die ersten Worte, die der Evangelist Markus dem irdischen Jesus in den Mund legt (Mk 1,15), sie hallen wider in der werbenden Einladung Jesu im Evangelium des 1. Adventsonntags: «Seid wachsam!» (Mk 13,37).
Wachsam, aufmerksam sein, sich dem Leben stellen, ungute Verflechtungen und Abhängigkeiten aufdecken und kappen, Ballast abwerfen, sich neu ausrichten – das gelingt nicht gut alleine. Doch genau an diesen Wendepunkten sind die kirchlichen Feiern von Umkehr und Versöhnung verortet und genau hier will sich ihre befreiende und heilsame Wirkung erweisen. So darf ich Sie darauf aufmerksam machen, dass wir vor den Gottesdiensten am 29.11. (Pater Jan CMF) und am 20.12. (Pfarrer Alexander Bayer), jeweils von 9.30-10.15 Uhr, die Gelegenheit zum Empfang des Sakraments der Versöhnung anbieten. Regelmässige Beicht-Zeiten finden Sie z.B. im Angebot des Klosters Einsiedeln.
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