Wofür Ministrantinnen und Ministranten?
Der Dienst der Ministrantinnen und Ministranten in der Pfarrei ist mehr als nur eine „Hilfe am Altar“. Er hat eine tiefe spirituelle, gemeinschaftliche und pädagogische Bedeutung. Einige zentrale Grundgedanken dazu:
1. Dienst an der Liturgie
Ministranten unterstützen die Feier der Eucharistie und anderer Gottesdienste. Sie helfen, dass die Liturgie würdig, geordnet und lebendig gestaltet wird. Ihr Dienst macht sichtbar, dass Gottesdienst immer ein gemeinschaftliches Geschehen ist.
2. Teilhabe am priesterlichen Dienst der Kirche
Durch ihren Dienst wirken Ministranten aktiv am Geschehen der Kirche mit. Sie stehen stellvertretend für die ganze Gemeinde am Altar und bringen so zum Ausdruck, dass alle Getauften berufen sind, am Leben der Kirche teilzunehmen.
3. Glaubensvertiefung und persönliche Entwicklung
Der Dienst bietet jungen Menschen die Möglichkeit, den Glauben praktisch zu erleben. Durch regelmässige Teilnahme an Gottesdiensten, Gebet und Gemeinschaft können sie ihren eigenen Glauben entdecken und vertiefen.
4. Gemeinschaft und Zugehörigkeit
Ministrantengruppen sind oft wichtige Orte der Begegnung. Neben dem liturgischen Dienst stehen gemeinsame Aktivitäten, Ausflüge und Gruppenstunden im Mittelpunkt. So entsteht ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Pfarrei.
5. Verantwortung und Verlässlichkeit
Ministranten übernehmen konkrete Aufgaben und lernen, Verantwortung zu tragen. Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Teamarbeit sind wichtige Aspekte, die sie dabei einüben.
6. Nachwuchs für kirchliche Dienste
Der Ministrantendienst kann auch eine Keimzelle für spätere Engagements in der Kirche sein – sei es im ehrenamtlichen Bereich oder in kirchlichen Berufen.
7. Zeugnis nach aussen
Ministranten sind sichtbare Zeichen einer lebendigen Kirche. Ihr Engagement zeigt, dass Glaube auch für junge Menschen eine Rolle spielt und die Kirche Zukunft hat.
Aktuell sind in unserer Pfarrei diese Personen für unsere Ministranten tätig und verantwortlich: Benjamin Kaltwasser: Leitung der Ministranten (ab Juli 2026 dann Präsident der Kirchenpflege); Nico Theiler, Fabian Svagusa und Benjamin Steen: Oberministranten.
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