Mit Segen in die Ferien - Gedanken zum Schluss des Schuljahres

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrpersonen

wieder liegt ein Stück Weg hinter euch – gefüllt mit Lernen, Herausforderungen, Erfolgen und vielleicht auch mit Momenten, die nicht ganz leicht waren. Das Schuljahr geht zu Ende, und die Ferien liegen vor euch wie ein offenes Feld, bereit, entdeckt zu werden.

Ferien – das klingt nach Freiheit. Ausschlafen, unterwegs sein, Zeit haben für das, was im Alltag oft zu kurz kommt. Vielleicht reist ihr an ferne Orte, vielleicht bleibt ihr zuhause. Doch egal, wohin euer Weg euch führt: Ihr nehmt immer etwas mit – euch selbst, eure Erfahrungen, eure Gedanken und eure Hoffnungen.

Und genau da setzt der Segen an.

Ein Segen ist mehr als ein schöner Wunsch. Er ist wie ein leiser Begleiter, der sagt: Du gehst nicht allein. Gott geht mit – auf den bekannten Wegen und auf den neuen, aufregenden, vielleicht auch unsicheren.

Wenn ihr in diesen Ferien aufbrecht, dann wünschen wir euch:

Dass ihr Zeiten findet, in denen ihr wirklich zur Ruhe kommt.
Dass ihr Menschen begegnet, die euch guttun und euch zum Lachen bringen.
Dass ihr Neues entdeckt – draussen in der Welt und auch in euch selbst.
Und dass ihr spürt: Da ist einer, der euch sieht, der euch trägt, der euch stärkt.

Vielleicht gibt es auch Tage, die anders sind als erhofft. Tage, an denen Langeweile, Streit oder Enttäuschung auftauchen. Auch dann gilt: Der Segen gilt nicht nur für die leichten Momente. Er gilt für alle Tage.

So dürft ihr gehen – nicht einfach nur in die Ferien, sondern gesegnet in diese Zeit.

Der Herr segne euch und behüte euch.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über euch und sei euch gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf euch und gebe euch Frieden.

Amen.

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