Pfingsten: Das steckt hinter dem Feiertag
Für viele Menschen bietet das Pfingstfest einen ersehnten Moment der Erholung: Seien es Kurzferien, sei es Zeit mit der Familie oder einfach nur ein entspanntes, verlängertes Wochenende in den eigenen vier Wänden.
In diesem Jahr fällt Pfingsten auf Sonntag, den 24. und Montag, den 25. Mai. Doch warum feiern wir Pfingsten eigentlich? Das steckt hinter den Feiertagen:
Pfingsten wird auch als „Geburtstag der Kirche“ bezeichnet. Nach sieben Wochen endet mit diesem Feiertag die Osterzeit. Zurückzuführen ist das auf das 2. Kapitel der Apostelgeschichte im Neuen Testament.
Es wird erzählt, dass sich die Jünger Jesu 50 Tage nach seiner Kreuzigung zum jüdischen Fest Schawuot in Jerusalem versammelten. Plötzlich kam ein starker Wind auf und der Heilige Geist erschien in Form von Feuerzungen und liess sich auf sie nieder.
Der Heilige Geist ist wie eine Taube, die zwischen Himmel und Erde hin und her fliegt, wie Feuer, das wärmt und in der Dunkelheit leuchtet, wie Wind, mal stark und kraftvoll, mal sanft und kaum zu merken. Und die Farbe des Heiligen Geistes ist rot - wie Energie, Leidenschaft, Dynamik, Liebe. Der Heilige Geist lässt sich nicht festhalten, nicht herbeizwingen, er wird geschenkt und tritt manchmal ganz unverhofft ins Leben.
So ist damals am ersten Pfingstfest die christliche Gemeinde entstanden. Der Heilige Geist beflügelte die verunsicherten Jünger. Plötzlich war die Angst weg, die Bedenken wie weggeblasen. Sie trauten sich, die Türen zu öffnen, hinauszugehen und von den Taten Gottes zu erzählen. Menschen wurden für die Sache Gottes entflammt, Grenzen trennten nicht mehr. Aufbruch, Inspiration, Mut für Neues, Gemeinschaft.
Komm, Heiliger Geist, bitten wir auch an diesem Pfingstfest. Er möge auch jetzt in Herzen und Köpfen wehen und Glauben, Mut und Liebe entzünden.
Ein gesegnetes Pfingstfest allen!
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