Firmweekend in Einsiedeln

Auch dieses Jahr machten sich wieder 30 Firmlinge und Firmbegleiter:innen auf den Weg nach Einsiedeln. Das erste Highlight, das uns in der Unterkunft erwartete, war wieder das sehr feine Essen, welches David Eicher und Patricia Fässler für uns zubereitet hatten. Es folgten viele bereichernde Gespräche und knifflige Gemeinschaftsspiele, das Gestalten der Firm-Kerzen, eine Klosterführung mit zwei dynamischen Damen, die einem Geschichte sehr lebendig näherbringen konnten. Am Samstagabend feierten wir schliesslich in der Klosterkirche die Heilige Messe mit, in welcher die Firmand:innen Miriam, Angel, Mario und Daniel, fast wie Profis, die Fürbitten vortrugen. In seiner Predigt sprach Pater Aaron die Firmand:innen direkt an: gefirmt, also erwachsener Christ zu sein, bedeute nicht, «perfekt» sein zu müssen. Gott habe immer wieder Menschen, in deren Leben schon so manches schiefgegangen war, zu speziellen Aufgaben berufen. Christsein bedeute, Mitmenschlichkeit zu leben und bei allen Fehlern und Herausforderungen den Mut nicht zu verlieren, sondern Menschen der Hoffnung zu bleiben. Ihr «Ja» dazu sei für alle anderen ein starkes Zeichen und eine Ermutigung. Zur eucharistischen Mahlfeier durften wir wieder vorne im Halbkreis um den Altar stehen, was das Gemeinschaftsgefühl verstärkte und eine besondere Erfahrung war. Nach dem Abendessen entzündeten wir Fackeln und stiegen durch den Nebel auf einen kleinen Hügel. Der helle Mondschein, das Nebelmeer und das Lagerfeuer erzeugten eine geradezu mystische Atmosphäre. Wieder runter ging’s dann schnell und spassig auf Abfallsäcken über den Schnee!

Mathias Burkart, den Firmbegleiter:innen und dem Küchenteam nochmals einen herzlichen Dank für alles.

Liebe Firmandinnen und Firmanden, für das ganze Firmteam ist es schön und bereichernd, mit Euch auf dem Weg zu sein. Euer guter Gemeinschaftsgeist war in Einsiedeln sehr spürbar.

Cédric Demuth, Jugendarbeiter und Katechet

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