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SUMMARY:Zwischen Schlagzeile und Selbstbild
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DESCRIPTION:Wie Medien unser Bild von Religion prägen\nReligionen werden 
 von vielen Menschen nicht mehr primär im persönlichen Kontakt erlebt\, s
 ondern über Medien wahrgenommen. Tageszeitungen\, Filme\, Serien und sozi
 ale Medien vermitteln Bilder von religiösen Gemeinschaften\, Praktiken un
 d Überzeugungen. Diese medialen Darstellungen prägen massgeblich\, wie R
 eligionen in der Öffentlichkeit wahrgenommen und beurteilt werden. Gerade
  für kleinere Religionsgemeinschaften\, zu denen viele Menschen kaum dire
 kten Kontakt haben\, sind Medienbilder besonders wirkmächtig. \nMarie-Th
 erese Mäder geht in ihrem Vortrag der Frage nach\, wie Medien unsere Vors
 tellungen von Religion prägen. Anhand ausgewählter Beispiele zeigt sie\,
  wie Religionen sich selbst darstellen und wie sie von Medien dargestellt 
 werden. Dabei wird deutlich\, wie mediale Bilder öffentliche Meinungen be
 einflussen und gesellschaftliche Debatten über Religion mitgestalten. Die
 s zeigt sich etwa in der Berichterstattung über den Missbrauchsskandal in
  der katholischen Kirche\, in der Darstellung religionshistorischer Ereign
 isse wie des Mountain-Meadows-Massakers im Kontext der Kirche Jesu Christi
  der Heiligen der Letzten Tage sowie in sozialen Medien\, in denen religi
 ös geprägte Lebensentwürfe wie das Tradwife-Ideal grosse Aufmerksamkei
 t erhalten. \nMinderheitsreligionen sind bemüht\, gesellschaftliche Disk
 urse aktiv mitzugestalten\, statt lediglich auf Zuschreibungen und Projekt
 ionen der Mehrheitsgesellschaft zu reagieren. Die Kirche Jesu Christi der 
 Heiligen der Letzten Tage ist dafür ein anschauliches Beispiel: Einerseit
 s ist sie immer wieder Gegenstand medialer Darstellungen und gesellschaftl
 icher Debatten. Andererseits nutzt sie eigene Kommunikationsformen\, um ih
 re Geschichte\, Glaubenspraxis und Werte aus der Innenperspektive sichtbar
  zu machen. \nIm Rahmen der Veranstaltung stellt sich die Kirche Jesus Ch
 risti auch selbst vor: Als Gastgeberin ermöglicht sie Einblicke in ihre R
 äumlichkeiten und lädt zu einer Führung durch ihr Haus ein. So entsteht
  neben der Aussenperspektive des Vortrags auch die Möglichkeit einer dire
 kten Begegnung und eines persönlichen Austauschs. \nDie Veranstaltung fi
 ndet von 18.30 bis 21 Uhr statt. Nach der Begrüssung durch die Gast
 geber:innen führt Tabitha Walther kurz in den Abend ein und stellt Marie
 -Therese Mäder vor. Der Vortrag dauert rund 45 Minuten\; im Anschluss gib
 t es eine etwa 30-minütige Diskussion mit der Referentin und den Teilnehm
 enden. Danach lädt ein Apéro zu informellen Gesprächen ein. Eine Führu
 ng durch das Haus sowie eine kurze Abschlussrunde mit Verabschiedung runde
 n den Abend ab. \n \n \nReferentin: PD. Dr. Marie-Therese Mäder \nGas
 tgeber:innen: Heidi und Jürg Ottiker\, Landesbeauftragte für interrelig
 iöse Beziehungen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage S
 chweiz \nProgrammkonzeption und Moderation: Dr. Tabitha Walther \nFühr
 ung: Christina Gosh und Esther Ryser \n\nWeitere Informationen und Anm
 eldung\n\nhttps://www.forum-magazin.ch/ziid/agenda/20261117-zwischen-schla
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LOCATION:Kirche Jesu Christi\, Herbstweg 120\, 8050 Zürich\, Zürcher Ins
 titut für interreligiösen Dialog ZIID (Zürich)
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