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SUMMARY:Hochschulgottesdienst
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DESCRIPTION:Jeden Sonntagabend feiern wir Eucharistie in der Liebfrauenkir
 che. Es predigen Mitglieder der Zürcher Jesuitengemeinschaft oder Theolog
 :innen\, die den Jesuiten nahe stehen. Heute predigen Franz-Xaver Hiestand
  SJ\, katholischer Seelsorger an der Predigerkirche Zürich\, und Martin F
 öhn SJ\, Leiter des aki\, der katholischen Hochschulgemeinde\, Zürich.
 \n\n \nEs bedeutet uns viel\, dass Studierende und andere jüngere Leute d
 en Hochschulgottesdienst mittragen. Hast Du Interesse\, hin und wieder zu 
 ministrieren? Oder möchtest Du musizieren\, dich als Lektor*in oder Kanto
 r*in oder anderweitig einbringen und den Gottesdienst mitgestalten? Dann m
 elde Dich bei Mathias Werfeli SJ.\n\n \nZur Eucharistie \nWenn ich einem l
 ieben Menschen ein Buch schenke\, steckt in diesem Buch etwas von meiner L
 iebe. Es ist erfüllt von meinen eigenen Gedanken und Gefühlen. Wenn mir 
 ein Mensch am Herzen liegt\, suche ich als Geschenk für ihn etwas aus\, w
 as ihn deutlich an mein Interesse für ihn\, an meine Solidarität mit ihm
  erinnert. So hat Jesus das gebrochene Brot und den verteilten Wein gewäh
 lt.\n\nGebrochenes Brot steht für Brechen\, Teilen\, Gebrochenwerden. Im 
 gebrochenen Brot kommt am besten zum Ausdruck: Jesus liess sich aus Liebe 
 zu uns zerbrechen\, damit wir nicht an der Lieblosigkeit unserer Umwelt ze
 rbrechen.\n\nWein steht für das kostbar und fluid Gemachte. Im verteilten
  Wein kommt am besten zum Ausdruck: Jesus hat seine Worte «Es gibt keine 
 größere Liebe\, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt» (
 Joh 15\,13) durch seinen Tod verdichtet und noch kostbarer gemacht.\n\n \n
 Indem wir Eucharistie feiern\, feiern wir das Schicksal Jesu Christi\, sei
 ne Menschwerdung\, seine Wundertaten\, seine Selbsthingabe\, seinen Tod un
 d seine Auferstehung. Unscheinbar senkt Gott seine Präsenz in Brot und We
 in ein. Indem wir Brot und Wein teilen\, erlangen wir Anteil an Jesu gött
 lichem Leben\, das den Tod überwunden hat. Nichts kann uns scheiden von d
 er Liebe Jesu Christi. Selbst der Tod hat keine Macht über uns.\n\n \nDas
  Brot\, das wir füreinander brechen\, schenkt uns die Hoffnung\, dass auc
 h das Zerbrochene in uns geheilt wird. Die Bruchstücke unseres Lebens wer
 den neu zusammengesetzt. Das Brotbrechen ist zugleich Einladung\, uns für
 einander aufzubrechen\, unseren Gefühlspanzer zu zerbrechen und unsere He
 rzen füreinander zu öffnen.\n\n \nWenn uns der Kelch gereicht wird und w
 ir daraus trinken\, verstärkt sich die Symbolik des Neuen Bundes mächtig
 . Wenn uns der Kelch gereicht wird und wir ihn weiter reichen\, wird verde
 utlicht\, dass die Eucharistie wesentlich den Charakter des Mahls und der 
 Gemeinschaft besitzt.\n\n \nDabei ist das Teilen des einen Brotes nicht da
 sselbe wie das Trinken aus dem einen Kelch. Der Kelch öffnet und weitet. 
 Er verhindert\, dass wir die Eucharistie einengen auf eine private\, pers
 önliche und selbstbezogene\, deutlich materialisierte und reglementierte 
 Christusbegegnung. Im Wein manifestiert sich das Fliessende und Verbindend
 e\, das nicht eindeutig Fassbare. Indem wir aus demselben Kelch trinken\, 
 wachsen wir in die unaufgebbare Dimension der tiefen Verbundenheit und Sch
 icksalsgemeinschaft mit Christus und untereinander hinein. In den Gesten d
 es Teilens von Brot und Wein teilen wir unser Leben miteinander. Wir schaf
 fen Raum für Gemeinschaft und Gastfreundschaft. Es entstehen Verbundenhei
 t\, Wärme und Fürsorge.\n\nWir können soweit gehen zu sagen: Die Euchar
 istie lässt uns erahnen\, wie Gott träumt\, dass wir Menschen eins werde
 n mit ihm\, mit Jesus Christus\, seinem Sohn\, und untereinander.\n\n \nFr
 ei nach Nicola Ottiger und Anselm Grün OSB\nDieser Eintrag wurde automati
 sch in die Agenda übertragen. Verweise können Fehler enthalten. Zum Orig
 inal.\n\nhttps://www.forum-magazin.ch/aki-zurich/agenda/20261108-hochschul
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