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SUMMARY:Hochschulgottesdienst
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DESCRIPTION:Jeden Sonntagabend feiern wir Eucharistie in der Liebfrauenkir
 che. Es predigen Mitglieder der Zürcher Jesuitengemeinschaft oder Theolog
 :innen\, die den Jesuiten nahe stehen. Heute predigt Tobias Karcher SJ\, D
 irektor des Lassalle-Instituts Zürich und Bad Schönbrunn und Superior de
 r Zürcher Jesuitengemeinschaft\n\n \nEs bedeutet uns viel\, dass Studiere
 nde und andere jüngere Leute den Hochschulgottesdienst mittragen. Hast Du
  Interesse\, hin und wieder zu ministrieren? Oder möchtest Du musizieren
 \, dich als Lektor*in oder Kantor*in oder anderweitig einbringen und den G
 ottesdienst mitgestalten? Dann melde Dich bei Mathias Werfeli SJ.\n\n \nZu
 r Eucharistie \nWenn ich einem lieben Menschen ein Buch schenke\, steckt i
 n diesem Buch etwas von meiner Liebe. Es ist erfüllt von meinen eigenen G
 edanken und Gefühlen. Wenn mir ein Mensch am Herzen liegt\, suche ich als
  Geschenk für ihn etwas aus\, was ihn deutlich an mein Interesse für ihn
 \, an meine Solidarität mit ihm erinnert. So hat Jesus das gebrochene Bro
 t und den verteilten Wein gewählt.\n\nGebrochenes Brot steht für Brechen
 \, Teilen\, Gebrochenwerden. Im gebrochenen Brot kommt am besten zum Ausdr
 uck: Jesus liess sich aus Liebe zu uns zerbrechen\, damit wir nicht an der
  Lieblosigkeit unserer Umwelt zerbrechen.\n\nWein steht für das kostbar u
 nd fluid Gemachte. Im verteilten Wein kommt am besten zum Ausdruck: Jesus 
 hat seine Worte «Es gibt keine größere Liebe\, als wenn einer sein Lebe
 n für seine Freunde hingibt» (Joh 15\,13) durch seinen Tod verdichtet un
 d noch kostbarer gemacht.\n\n \nIndem wir Eucharistie feiern\, feiern wir 
 das Schicksal Jesu Christi\, seine Menschwerdung\, seine Wundertaten\, sei
 ne Selbsthingabe\, seinen Tod und seine Auferstehung. Unscheinbar senkt Go
 tt seine Präsenz in Brot und Wein ein. Indem wir Brot und Wein teilen\, e
 rlangen wir Anteil an Jesu göttlichem Leben\, das den Tod überwunden hat
 . Nichts kann uns scheiden von der Liebe Jesu Christi. Selbst der Tod hat 
 keine Macht über uns.\n\n \nDas Brot\, das wir füreinander brechen\, sch
 enkt uns die Hoffnung\, dass auch das Zerbrochene in uns geheilt wird. Die
  Bruchstücke unseres Lebens werden neu zusammengesetzt. Das Brotbrechen i
 st zugleich Einladung\, uns füreinander aufzubrechen\, unseren Gefühlspa
 nzer zu zerbrechen und unsere Herzen füreinander zu öffnen.\n\n \nWenn u
 ns der Kelch gereicht wird und wir daraus trinken\, verstärkt sich die Sy
 mbolik des Neuen Bundes mächtig. Wenn uns der Kelch gereicht wird und wir
  ihn weiter reichen\, wird verdeutlicht\, dass die Eucharistie wesentlich 
 den Charakter des Mahls und der Gemeinschaft besitzt.\n\n \nDabei ist das 
 Teilen des einen Brotes nicht dasselbe wie das Trinken aus dem einen Kelch
 . Der Kelch öffnet und weitet. Er verhindert\, dass wir die Eucharistie e
 inengen auf eine private\, persönliche und selbstbezogene\, deutlich mate
 rialisierte und reglementierte Christusbegegnung. Im Wein manifestiert sic
 h das Fliessende und Verbindende\, das nicht eindeutig Fassbare. Indem wir
  aus demselben Kelch trinken\, wachsen wir in die unaufgebbare Dimension d
 er tiefen Verbundenheit und Schicksalsgemeinschaft mit Christus und untere
 inander hinein. In den Gesten des Teilens von Brot und Wein teilen wir uns
 er Leben miteinander. Wir schaffen Raum für Gemeinschaft und Gastfreundsc
 haft. Es entstehen Verbundenheit\, Wärme und Fürsorge.\n\nWir können so
 weit gehen zu sagen: Die Eucharistie lässt uns erahnen\, wie Gott träumt
 \, dass wir Menschen eins werden mit ihm\, mit Jesus Christus\, seinem Soh
 n\, und untereinander.\n\n \nFrei nach Nicola Ottiger und Anselm Grün OSB
 \nDieser Eintrag wurde automatisch in die Agenda übertragen. Verweise kö
 nnen Fehler enthalten. Zum Original.\n\nhttps://www.forum-magazin.ch/aki-z
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