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SUMMARY:Hochschulgottesdienst
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DESCRIPTION:Jeden Sonntagabend feiern wir Eucharistie in der Liebfrauenkir
 che. Es predigen Mitglieder der Zürcher Jesuitengemeinschaft oder Theolog
 :innen\, die den Jesuiten nahe stehen. Heute predigt Linda Blumer\, Hochsc
 hulseelsorgerin und Leiterin des Café «Hirschli».\n\n \nEs bedeutet uns
  viel\, dass Studierende und andere jüngere Leute den Hochschulgottesdien
 st mittragen. Hast Du Interesse\, hin und wieder zu ministrieren? Oder mö
 chtest Du musizieren\, dich als Lektor*in oder Kantor*in oder anderweitig 
 einbringen und den Gottesdienst mitgestalten? Dann melde Dich bei Mathias 
 Werfeli SJ.\n\n \nZur Eucharistie \nWenn ich einem lieben Menschen ein Buc
 h schenke\, steckt in diesem Buch etwas von meiner Liebe. Es ist erfüllt 
 von meinen eigenen Gedanken und Gefühlen. Wenn mir ein Mensch am Herzen l
 iegt\, suche ich als Geschenk für ihn etwas aus\, was ihn deutlich an mei
 n Interesse für ihn\, an meine Solidarität mit ihm erinnert. So hat Jesu
 s das gebrochene Brot und den verteilten Wein gewählt.\n\nGebrochenes Bro
 t steht für Brechen\, Teilen\, Gebrochenwerden. Im gebrochenen Brot kommt
  am besten zum Ausdruck: Jesus liess sich aus Liebe zu uns zerbrechen\, da
 mit wir nicht an der Lieblosigkeit unserer Umwelt zerbrechen.\n\nWein steh
 t für das kostbar und fluid Gemachte. Im verteilten Wein kommt am besten 
 zum Ausdruck: Jesus hat seine Worte «Es gibt keine größere Liebe\, als 
 wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt» (Joh 15\,13) durch sein
 en Tod verdichtet und noch kostbarer gemacht.\n\n \nIndem wir Eucharistie 
 feiern\, feiern wir das Schicksal Jesu Christi\, seine Menschwerdung\, sei
 ne Wundertaten\, seine Selbsthingabe\, seinen Tod und seine Auferstehung. 
 Unscheinbar senkt Gott seine Präsenz in Brot und Wein ein. Indem wir Brot
  und Wein teilen\, erlangen wir Anteil an Jesu göttlichem Leben\, das den
  Tod überwunden hat. Nichts kann uns scheiden von der Liebe Jesu Christi.
  Selbst der Tod hat keine Macht über uns.\n\n \nDas Brot\, das wir fürei
 nander brechen\, schenkt uns die Hoffnung\, dass auch das Zerbrochene in u
 ns geheilt wird. Die Bruchstücke unseres Lebens werden neu zusammengesetz
 t. Das Brotbrechen ist zugleich Einladung\, uns füreinander aufzubrechen
 \, unseren Gefühlspanzer zu zerbrechen und unsere Herzen füreinander zu 
 öffnen.\n\n \nWenn uns der Kelch gereicht wird und wir daraus trinken\, v
 erstärkt sich die Symbolik des Neuen Bundes mächtig. Wenn uns der Kelch 
 gereicht wird und wir ihn weiter reichen\, wird verdeutlicht\, dass die Eu
 charistie wesentlich den Charakter des Mahls und der Gemeinschaft besitzt.
 \n\n \nDabei ist das Teilen des einen Brotes nicht dasselbe wie das Trinke
 n aus dem einen Kelch. Der Kelch öffnet und weitet. Er verhindert\, dass 
 wir die Eucharistie einengen auf eine private\, persönliche und selbstbez
 ogene\, deutlich materialisierte und reglementierte Christusbegegnung. Im 
 Wein manifestiert sich das Fliessende und Verbindende\, das nicht eindeuti
 g Fassbare. Indem wir aus demselben Kelch trinken\, wachsen wir in die una
 ufgebbare Dimension der tiefen Verbundenheit und Schicksalsgemeinschaft mi
 t Christus und untereinander hinein. In den Gesten des Teilens von Brot un
 d Wein teilen wir unser Leben miteinander. Wir schaffen Raum für Gemeinsc
 haft und Gastfreundschaft. Es entstehen Verbundenheit\, Wärme und Fürsor
 ge.\n\nWir können soweit gehen zu sagen: Die Eucharistie lässt uns erahn
 en\, wie Gott träumt\, dass wir Menschen eins werden mit ihm\, mit Jesus 
 Christus\, seinem Sohn\, und untereinander.\n\n \nFrei nach Nicola Ottiger
  und Anselm Grün OSB\nDieser Eintrag wurde automatisch in die Agenda übe
 rtragen. Verweise können Fehler enthalten. Zum Original.\n\nhttps://www.f
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